| ... | Verfassungsschutz ruft zu Hinweisen über unsichere Kommunikationswege auf Der Verfassungsschutz Brandenburg weist Landesbehörden auf ihre Verpflichtung hin, verfassungsschutzrelevante Tatsachen personenbezogen mitzuteilen. Mitteilungen werden auf dem Postweg, per Fax oder E-Mail erbeten. Das ist eine Steilvorlage für den Datenschutzbeauftragten, der in seinem Tätigkeitsbericht schreibt: "Es zeugt zudem von einem erheblichen Mangel an Professionalität, wenn ein Nachrichtendienst zur Mitteilung von Hinweisen per Post, Fax oder E-Mail auffordert und nur bei Mitteilungen auf dem Postweg auf die Notwendigkeit eines „verschlossenen Umschlags“ hinweist. Personenbezogene Hinweise, die unverschlüsselt per E-Mail gegeben
werden, können nicht nur von beliebigen Dritten mitgelesen, sondern auch unbemerkt verändert werden. Eine Verschlüsselungsmöglichkeit bietet die Verfassungsschutzbehörde nicht an. Auch Telefaxe können von Unbefugten eingesehen werden oder durch Fehlbedienung des Absendegeräts leicht irrtümlich beim falschen Empfänger landen."
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| März | Einsatzunterlagen der GSG-9 aus Auto gestohlen Am 11. März wurde ein Fahrzeug der GSG-9 auf dem Besucherparkplatz des Grenzschutzpräsidiums Ost in Berlin-Friedrichshain offenbar gezielt aufgebrochen. Es wurde eine Scheibe eingeschlagen und ein Laptop und Einsatzunterlagen zu einer geplante Festnahme gestohlen.
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| Juli | Der Rechtsanwalt eines des illegalen Kokainbesitzes verdächtigten bekannten TV-Moderators faxt Ermittlungsakten versehentlich an eine Pizzeria Zunächst wurde die Staatsanwaltschaft Berlin verdächtigt, das Fax versendet zu haben. Dann stellte sich aber heraus, das der Verteidiger die Unterlagen an einen Mitverteidiger schicken wollte. Wegen eines Zahlendrehers landeten sie stattdessen in einer Pizzeria. Von hier aus fanden sie den Weg zu einer Boulevard-Zeitung, die sie veröffentlichte.
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| Oktober | Haftbefehl gegen einen Mitarbeiter des BNDs wegen Geheimnisverrats
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| Oktober | Web-Portalbetreiber verklagt ehemaligen Partner wegen Geheimnisverrats
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| November | "Münchner Polizei laut Zeitung empört über 'Tatort'" Die detailgetreue Darstellung polizeilicher Methoden im "Tatort" vom Sonntag hat laut "Süddeutscher Zeitung" Empörung bei der Münchner Polizei ausgelöst.
 | Süddeutsche Zeitung
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| Dezember | Das Kernforschungslabor Los Alamos vermisst neun Disketten und eine Festplatte mit vertraulichen Informationen
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